Ich arbeite mit Ton auf Wasserbasis und fertige dann eine Form aus Silikon und Gips an, damit mein fertiges Werk entweder in Bronze, Gips oder Harz gegossen werden kann.
Ich arbeite mit Ton auf Wasserbasis und fertige dann eine Form aus Silikon und Gips an, damit mein fertiges Werk entweder in Bronze, Gips oder Harz gegossen werden kann.
Joël Jan Gasser bewegt sich zwischen Kunst und Szenografie. Er versteht Räume als erzählerische Kompositionen, in denen Atmosphäre, Emotion und Wahrnehmung zusammenfinden. Dieses räumliche Denken prägt auch seine künstlerische Arbeit. Geschichten werden zu Bildern, Bilder werden zu Räumen. Beides inspiriert sich gegenseitig und schafft eine eigene visuelle Sprache. In seiner Arbeit verdichtet Gasser Eindrücke des Alltags zu neuen Bildwelten. Auf Papier und Leinwand entstehen vielschichtige Kompositionen mit Acryl, Tinte, Ölwachskreide, Farbstift und Filzstift. Seine Werke erkunden das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt, zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit, zwischen Innen und Aussen. Sie laden ein, sich in ihnen zu verlieren und neue Perspektiven zu entdecken.
In seiner künstlerischen Praxis bedient sich David Bregenzer verschiedener Medien, Techniken und Formaten, oftmals an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst und Musik.
2018 riefen David Bregenzer, Samuel Rauber und Jonas Weber «Boyband CHIC» ins Leben – ein Kunstkollektiv, welches sich inhaltlich unter anderem mit den Mechanismen der Populärkultur und Popmusik auseinandersetzte und diese im Rahmen von Video-Performances hinterfragte. 2023 entwickelten David Bregenzer und Samuel Rauber die «Boyband CHIC» zum Kunstkollektiv
«Nostal Chic» weiter.
2024 erarbeitete Nostal Chic die multimediale Werkgruppe «Swiss Flex», die im September 2024 im Kunstraum «KOMMET» in Lyon (FR) als Einzelausstellung erstmals präsentiert wurde. Für dieses Ausstellungsprojekt wurde die videobasierte Arbeitsweise des Vorgänger-Kollektivs «Boyband CHIC» unter anderem mit freistehenden Plastiken und Reliefs erweitert. Losgelöst von
der Zweidimensionalität des Bildschirms wirft Nostal Chic einen humorvollen Blick auf den gestalterischen Umgang mit unserer simulierten Umwelt und auf unsere Suche nach Geborgenheit.
Seit 2012 experimentiert er mit Formen der Audiovisuellen Performance und hat zahlreiche Performances vor Publikum aufgeführt. Daneben beschäftigt er sich auch mit Malerei und Keramik.
Gerne
Momu & No Es, Lucía Moreno (Basel, 1982) and Eva Noguera (Torelló 1979), both graduated from the Painting Department of the Faculty of Fine Arts at University of Barcelona, later completed they MFA at DAI (The Dutch Art Institute) in The Netherlands.
In unserer Praxis fungiert Degrowth als politische und künstlerische Haltung gegen die Regime der Produktivität, Effizienz und des kontinuierlichen Wachstums, die das heutige Leben prägen. Es widersetzt sich der Forderung, Leistung zu erbringen, zu produzieren und sichtbar zu bleiben, und hinterfragt die Beschleunigungslogik des Spätkapitalismus, der Unterhaltungswirtschaft und der Konsumkultur. Wir arbeiten mit Reduktion, Langsamkeit und bewusster Nicht-Produktion als Formen des Widerstands. Das Schaffen von Situationen der Pause, der Aussetzung oder minimaler Handlung eröffnet Räume, in denen Zeit zurückgewonnen, geteilt und gemeinsam außerhalb der vorherrschenden Ökonomien der Aufmerksamkeit und Leistung erlebt werden kann. Unsere Kunst schleicht sich in den Alltag hinein, verdeckt, verspielt oder transformiert Gesellschaftsstrukturen. Wir hissen Fahnen, verteilen Stickers, hängen Flugblätter auf, Performen die Performance, machen Radio, Interviews im Bus, Kunst für alle, Gründen ein Hotel im Untergrund, stellen Pässe aus, sammeln Zutaten für einen Kuchen, unternehmen Nachtspaziergänge und tun Nichts. „Nichts tun” ist kein Rückzug, sondern eine kritische und demokratische Praxis. Es unterbricht normative Erwartungen an Nützlichkeit und legt die ideologischen Strukturen hinter Produktivität und Leistung offen. Es ist der Prozess und die Menschen und Dinge, den Austausch und Beziehungen die in diesem stattfinden, welche schlussendlich das Kunstwerk ausmachen.
Daniel Brefin erforscht Umwege, Hindernisse und Klänge. Travail avec vidéo, texte, audio, photographie. Spaziergänge et Dokumentarfilme.
Un Zeichen der Zeit est si immergé et un Medium, un des plus puissants auf den Grund zu gehen. Fotografie verlangsamt den Strom von Eindrücken zu Gunsten eines ausgewählten Orts and Augenblicks. Ob in eigener Regie oder im Auftrag: Christian Flierls Blick isoliert das Alltägliche im Licht von Architekturgeschichte oder under dem Blickwinkel sozialer Räume. Seine Bilderserien erzählen Siedlungspolitik ou stellen die offene Frage nach Licht, Raum and nach den den Rändern von Landschaft. Est-ce que maintenant, la nature, ou des choses avec du soleil et du feu pendant des minutes avec des lampes de poche au-dessus des schälen Dunkeln ? Mit fast wissenschaftlichem Forschungsdrang erkundet der Fotograf die Brachen notre Aufmerksamkeit. Il est en contact avec Gleichmut das Kuriose in der Nachbarschaft, kadriert Spuren des Zufalls, schenkt dem Lichtbild Empathie et sein Vertrauen. (Isabelle Zürcher)
Erin Mallon’s work investigates the odd, intimate relationships between reality and fiction. In her literary writing she explores the narrating and reading instances’ proximity to the telling. In her spatial and aural works, tactile and performative dimensions reshape the receptive experience of a text. An interest in the cultural and personal narratives we use to make sense of things within our lives underlies her work. By engaging with these stories, she formulates questions about the role of the everyday in artistic production – and vice versa.