Lucia Momu

Momu & No Es, Lucía Moreno (Basel, 1982) and Eva Noguera (Torelló 1979), both graduated from the Painting Department of the Faculty of Fine Arts at University of Barcelona, later completed they MFA at DAI (The Dutch Art Institute) in The Netherlands.

Daniel Brefin

Daniel Brefin erforscht Umwege, Hindernisse und Klänge. Travail avec vidéo, texte, audio, photographie. Spaziergänge et Dokumentarfilme.

Erin Mallon

Erin Mallon’s work investigates the odd, intimate relationships between reality and fiction. In her literary writing she explores the narrating and reading instances’ proximity to the telling. In her spatial and aural works, tactile and performative dimensions reshape the receptive experience of a text. An interest in the cultural and personal narratives we use to make sense of things within our lives underlies her work. By engaging with these stories, she formulates questions about the role of the everyday in artistic production – and vice versa.

Susanne Schär

Der Fokus liegt auf der Betrachtung des Unspektakulären. – In den Arbeiten von Susanne Schär & Peter Spillmann geht die Wahrnehmung und Interpretation des Augenblicklichen voraus. Es ist die Hingabe an die kleinen, unscheinbaren Gegebenheiten, in denen sie das Besondere entdecken und für sich gewinnen. Meist sind es gerade die alltäglichen Wiederholungen, monotonen Rituale, die sie in Bann halten, und die sie zu mehrschichtigen Installationen mit unterschiedlichen Medien verarbeiten.

Peter Spillmann

Der Fokus liegt auf der Betrachtung des Unspektakulären. – In den Arbeiten von Susanne Schär & Peter Spillmann geht die Wahrnehmung und Interpretation des Augenblicklichen voraus. Es ist die Hingabe an die kleinen, unscheinbaren Gegebenheiten, in denen sie das Besondere entdecken und für sich gewinnen. Meist sind es gerade die alltäglichen Wiederholungen, monotonen Rituale, die sie in Bann halten, und die sie zu mehrschichtigen Installationen mit unterschiedlichen Medien verarbeiten.

Aleksandra Cegielska

Aleksandra Cegielska (b. 1985) is a Polish multidisciplinary artist based in Basel, Switzerland. Her practice spans painting, sculpture, textiles, performance, and public art, grounded in feminist theory, personal narrative, and bold social commentary. Working at the intersection of fashion, advertising aesthetics, and activism, Cegielska’s work interrogates systems of power, gender norms, and the commodification of identity – often with a fierce visual language steeped in irony, sarcasm, and unapologetic color.

Cegielska’s art is deeply autobiographical yet universally resonant. She often places herself within the frame -literally and metaphorically – exploring themes of body autonomy, media manipulation, femininity, migration, and memory. Influenced by artists such as Andy Warhol, Barbara Kruger, Jenny Holzer, and Cindy Sherman, she employs the visual codes of advertising – posters, slogans, banners, and social media – to subvert the language of persuasion. Text is central to her practice; she uses it to disturb, question, and invite dialogue. The vulva, a recurring motif in her work, is used symbolically to explore broader socio-political constructs including domestic abuse, reproductive rights, and the policing of bodies. Her visual vocabulary is striking: bold colors, graphic shapes, and tactile materials create works that seduce before they confront.

Pascale Grau

Mit den Handlungen an und mit meinem Körper, dem Einsatz meiner Stimme, aber auch der Inszenierung von Bildern und Stimmungen möchte ich Emotionen wachrufen. Gerade in den Live-Performances versuche ich meine körperliche Präsenz im Raum so stark werden zu lassen, dass sich ihr niemand entziehen kann, dass eine Übertragung auf das Publikum stattfindet. Wenn ich vor oder für eine Kamera agiere, kommen andere Parameter ins Spiel als bei einer Live-Situation: Die Aktion ist zur Kamera gerichtet, der Bildausschnitt ist suggestiv, nah und intim. Diese im Video gleichsam konservierten Performances re-inzeniere ich im Rahmen meiner Installationen in einer Art Aufführung vor dem Publikum. Die Maschinen (Video- oder Diaprojektoren etc.) und andere inszenatorische Elemente wie Objekte, Licht und Ton interagieren miteinander und erzeugen ebenfalls eine bestimmte Atmosphäre. Ein Themenkomplex durchläuft dabei manchmal mehrere Prozesse medialer Übersetzung. Durch diese Über-Setzung und Weiterschreibung soll ein Mehrwert im Sinne einer inhaltlichen und sensorischen Verschiebung erzeugt werden.   Performance und Performativität als Praktiken des Erinnerns und der Gedächtnisbildung, kollektive Bilder von Weiblichkeit und leiblicher Verfasstheit, von Identität und gesellschaftlichen Topoi bilden die inhaltlichen Schwerpunkte. In ihren jüngsten Arbeiten richtet sie den Fokus verstärkt auf das Auditive, der Schichtung und Überlagerung von live Gesprochenem …In Verbindung mit der konsequenten Befragung dokumentarischer Codes und ihrer medialen Parameter entwickelt Grau Arbeiten,die auf eine zeitgemässe Auseinandersetzung mit der Gattung Performance, deren Traditionen und Theorien sowie gesellschaftliche Ausdrucks- und Verhaltensweisen Bezug nehmen. Irene Müller, SIKART

Linda Wunderlin

In meiner künstlerischen Praxis beschäftige ich mich mit der vorgefundenen räumlichen Umgebung und untersuche, wie Orte, Objekte und Körper miteinander in Beziehung treten und dabei spezifische Atmosphären hervorbringen. Mich interessiert, wie sich Bedeutungen im Raum verdichten, verschieben oder überlagern. Im Zentrum meiner aktuellen Forschung steht das Industriegebiet Schweizerhalle in Muttenz – ein Standort zahlreicher Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. In einer Langzeitrecherche gehe ich der Frage nach, was die Realität dieses Areals ausmacht und wie die Basler Schlüsselindustrie die lokale Gesellschaft und die Region prägt. Dabei interessieren mich sowohl sichtbare Strukturen als auch verborgene Narrative, materielle Spuren ebenso wie immaterielle Einschreibungen. Meine Auseinandersetzung ist theoretisch, empirisch und handwerklich zugleich. Ich beleuchte ästhetische Fragestellungen ebenso wie politische, soziologische und philosophische Dimensionen. Im Prozess entsteht ein wachsendes Archiv aus Geschichten, Bildern, Zitaten, Begriffen, Anekdoten und Reflexionen, das mir als Materialfundus für eine Werkserie dient. Ich arbeite medienübergreifend in Skulptur, Installation, Video und Malerei.

Katrin Niedermeier

Katrin Niedermeier (*1978) lebt und arbeitet in Basel. In ihrer künstlerischen Praxis untersucht sie die Verflechtungen der „realen“, analogen Welt mit dem virtuellen Raum sowie den Einfluss digitaler Technologien auf die menschliche Existenz. Ihre Mixed-Media-Installationen – bestehend aus Animation, Installation, Video und Malerei – entste- hen als erweiterte Formen subjektiver Räume und Lebenswelten. In ihren Arbeiten treten multiple Alter Egos und hybride Identitäten auf, die Fragen nach Wahr- nehmung, Emotion und Selbstverortung innerhalb einer zunehmend vernetzten Gesellschaft aufwerfen. Durch das bewusste Verwischen der Grenzen zwischen Fiktion und Realität und das Öffnen des Bild- und Erfahrungsraums ins Unbekannte hinterfragt sie etablierte Vorstellungen von Mensch, Natur und Maschine. Niedermeiers Werke reflektieren deren wechselseitige Durchdringung, Interkonnektivität und Interaktion. Dabei entstehen vielschichtige Erfahrungsräume, in denen sich physische und digitale Sphären überlagern und neue Formen von Präsenz, Körperlichkeit und Beziehung sichtbar werden.