Po-Jen Wei

Lives and works in Taoyuan, Taiwan.

 

His practice spans installation, sculpture, drawing, performance, and video, with a sustained focus on delineating the boundaries and spatial landscapes, exploring the sensory interweaving between personal life experiences and the material world. His works often begin with bodily perception and close observation of textures, using shifts in scale to capture the interplay of presence and absence within space, as well as the tension and pull of boundaries. Through this, he constructs a resonant field in which emotion and material enter into dialogue.

Barbara Wiggli

Barbara Wiggli bewegt sich in ihrem Werk in verschiedenen Gattungen, wobei die Skulptur und die Bildhauerei ihr bevorzugtes Feld sind. Wiggli arbeitet mit Materialien und Fundgegenständen, die ihr zufallen, zuströmen. Das Thema der Fügung, Zusammensetzung, Assemblage beschäftigt sie immer wieder aus einer anderen Perspektive. Die Werke entstehen nicht als Serie. Jedes Werk ist ein Solitär, der sich mit anderen Arbeiten zu einer Familie fügt. Die Skulpturen erweitern sich in den Raum und treten  miteinander in Dialog. Die Künstlerin bringt in jedem einzelnen Werk unterschiedliche Materialien und Formen zusammen, integriert Merkwürdiges und versucht im Disparaten ein Gleichgewicht zu finden. Das Werk „Fundstück an Sockel geschmiegt“ aus dem Jahr 2018 besteht beispielsweise aus einem am Flussufer gefundenen Styroporstück und einem Sockel. Die beiden Materialien reagieren aufeinander, es entsteht eine „Schmiegung“.

Tjefa Wegener

Meine fotografische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Porträt und Fine Art. Im Zentrum steht der Mensch mit seiner Wahrhaftigkeit. Der ungeschönte Körper und die Natur werden dabei zum künstlerischen Spiegel für Achtsamkeit, Natürlichkeit und neue Sehgewohnheiten.

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die fotografische Auseinandersetzung mit der Vielfalt und Einzigartigkeit von Vulven. Mit meinen geschmückten Vulvaporträts schaffe ich einen geschützten Raum, in dem Menschen ihre Vulva seitenrichtig und in Ruhe betrachten können. Die bewusste Verwendung der korrekten Bezeichnung ist mir ebenso wichtig wie die Sichtbarkeit. Durch das Schmücken und Fotografieren entsteht ein intimes Porträt, das den eigenen Körper würdigt und als eigenständiges Kunstwerk erfahrbar macht.

In meinen Frauenkreisen, die ich mehrmals im Jahr organisiere, lade ich Menschen mit Vulva ein, das Nacktsein in der Natur neu zu erleben – jenseits von Scham, Schönheitsnormen und Sexualisierung. Wir alle werden ohne Körperscham geboren. Im Laufe unseres Lebens lernen viele von uns, den eigenen Körper kritisch zu betrachten. In meinen Kreisen darf dieser Blick weicher werden.

Ich begleite die Gruppen prozessorientiert und greife nur wenig ins Geschehen ein. Es entsteht, was sich im Moment zeigt. Mit meiner Kamera halte ich Begegnungen fest, ohne zu inszenieren. Die Natur wird zum urteilsfreien Raum, in dem Körper verschiedenster Generationen sichtbar werden – von 1 bis 75 Jahren. Falten, Narben, Asymmetrien, graue Haare und Weichheit erzählen vom Leben, vom Altern, vom Überleben.

In einer Zeit, in der wir täglich optimierten und digital retuschierten Körpern begegnen, setze ich mit meiner Arbeit reale Bilder entgegen. Ich möchte Körpernormen auflösen und einen Beitrag dazu leisten, dass wir beginnen, uns selbst mit mehr Wohlwollen betrachten. Wenn wir andere in ihrer rohen Schönheit sehen, kann sich auch der Blick auf den eigenen Körper verändern.

Meine Arbeiten sind eine Einladung zur Selbstbegegnung – leise, unaufgeregt und respektvoll. Sie eröffnen Räume, in denen Verletzlichkeit sichtbar werden darf und aus Sichtbarkeit Stärke entsteht.

Linda Wunderlin

In meiner künstlerischen Praxis beschäftige ich mich mit der vorgefundenen räumlichen Umgebung und untersuche, wie Orte, Objekte und Körper miteinander in Beziehung treten und dabei spezifische Atmosphären hervorbringen. Mich interessiert, wie sich Bedeutungen im Raum verdichten, verschieben oder überlagern. Im Zentrum meiner aktuellen Forschung steht das Industriegebiet Schweizerhalle in Muttenz – ein Standort zahlreicher Unternehmen der chemischen und pharmazeutischen Industrie. In einer Langzeitrecherche gehe ich der Frage nach, was die Realität dieses Areals ausmacht und wie die Basler Schlüsselindustrie die lokale Gesellschaft und die Region prägt. Dabei interessieren mich sowohl sichtbare Strukturen als auch verborgene Narrative, materielle Spuren ebenso wie immaterielle Einschreibungen. Meine Auseinandersetzung ist theoretisch, empirisch und handwerklich zugleich. Ich beleuchte ästhetische Fragestellungen ebenso wie politische, soziologische und philosophische Dimensionen. Im Prozess entsteht ein wachsendes Archiv aus Geschichten, Bildern, Zitaten, Begriffen, Anekdoten und Reflexionen, das mir als Materialfundus für eine Werkserie dient. Ich arbeite medienübergreifend in Skulptur, Installation, Video und Malerei.

Simon Wyss

In 2024 I started painting stones. For me, painting a stone means giving up before I’ve even started. A closer look at a single stone reveals countless colors, contrasts, shapes and facets. This motif, which always remains incomplete, and the continual approach towards it, are reflected in my painting process. Some of the depicted stones are imitated from nature, others are imaginary. In the paintings, I place several of them next to each other or one behind the other on a background that looks like a star or an explosion and is partially or completely obliterated by the stones. Despite the power of the stones, they cannot escape the influence of the background. The stones themselves are painted with glazes – in some places opaque, in others transparent, whereby the light from the underlying layers helps to determine their appearance on the stones. How and where they are placed in the composition, what shapes and colors they have and how much they shield from what is behind them is decided by an associative or intuitive approach directly while painting on the canvas. This results in a continuous series of paintings. The starting point for these works is a small castle ruin north of Zurich, which I have visited several times. About 1000 years ago, many stones were built into a large one for protection and after its use, this large stone fell apart again into many smaller ones. Construction and destruction, transience and usefulness come together in this place.

Maya Weisser

Die Malerei eröffnet einen virtuellen Raum für die Spuren unserer Wahrnehmung und Erinnerung. Sowohl in der abstrakten wie auch in der gegenständlichen Malerei interessiert mich dieser selektive Wahrnehmungsprozess, der in Flächen/Farben/Linien eine berührende Entsprechung findet, hängenbleibt und sich weiterentwickelt. Unterschiedliche Techniken wie Oelmalerei, Enkaustik aber auch Zeichnungen auf Papier und Fotographien loten diese Räume und Stimmungen aus und eröffnen neue Erfahrungen und Wege.

Marie Walter

Ma source d’inspiration est essentiellement mon environnement proche: mes balades en forêt, mes impressions et sensations lors de ces balades, mes collectes d’éléments naturels..

Je choisis de travailler sur un thème et j’explore ce thème au niveau de la composition, des gammes de couleurs (camaïeu ou contraste), du format. La série Sous Bois m a permis de travailler avec des empreintes de feuilles, de varier la luminosité et le choix des tons chauds ou froids.

J’utilise la technique de l’huile et de la cire qui permet d’obtenir des effets de matière (épaisseur, empreinte, grattage).

Marc Wiers Dagnino

Après des études en psychologie et en communication, Marc Wiers Dagnino, d’origine néerlando-italienne, a suivi de manière autodidacte des ateliers et des cours auprès de divers artistes.   Son style est figuratif, avec des séries d’œuvres inspirées, par exemple, des fauvistes. Au fil des ans, il a développé son propre style coloré, plein de fantaisie et de vivacité. Son travail consiste principalement en des peintures acryliques sur toile ou sur papier. Il réalise également régulièrement des bandes dessinées éducatives sur commande, principalement pour des organisations néerlandaises.  Depuis une dizaine d’années, son travail est exposé dans différents endroits en Europe.  Outre son activité artistique, Wiers Dagnino est directeur créatif et propriétaire d’un cabinet de conseil social. Il est également comédien vocal et doubleur professionnel depuis ses études et dispose de son propre studio à domicile aux Pays-Bas.  Son mari italien, Roberto Dagnino, est maître de conférence en néerlandais à l’université de Strasbourg. Ils vivent alternativement à Strasbourg, à Groningue aux Pays-Bas et à Gênes en Italie.

Justine Wagenfuhrer

Mon travail revêt toujours une dimension architecturale, que j’aborde l’utilitaire ou le sculptural. Ce qui m’intéresse c’est la relation de la matière à l’espace, les formes simples, brutes, leur dialogue avec la lumière. Le vide est partout, autour, dedans. Composé impalpable. L’idée de ruines est un thème récurrent. La ruine est un marqueur temporel elle existe dans son inutilité onirique, désertée. Elle porte les fantômes d’un passé que nous rêvons. Fixe un instant. C’est une manière d’aborder une double perception sur l’espace physique et l’espace onirique. Elle devient un prétexte pour parler du temps, de l’impalpable, de ce qui nous échappe. Rendre concret le passé, l’inscrire dans une temporalité, rendre vivant le présent, l’étendre à demain.

Wargnier Zirekian

Ma participation aux Ateliers Ouverts s’inscrit dans la première édition de la résidence Un bruit qui court, initiée à l’Atelier Pierre Kieffer à l’invitation de Renée Kieffer, son épouse, qui a filmé la vidéo éponyme. La magie blanche de l’image numérique y convoque l’artiste : esprit, geste et parole, malicieusement suspendus, nous autorisent au jeu – une forme de ping-pong entre une œuvre interrompue et celles qu’elle pourrait encore susciter.

Investir aujourd’hui cet espace en qualité d’artiste, et disposer du temps nécessaire pour fréquenter ses toiles, n’a rien d’anodin pour moi. J’ai connu Pierre Kieffer. Cette rencontre fut décisive. Pourtant, bien que j’aie occupé durant plusieurs années un local à l’étage inférieur de son cabinet, j’ignorais tout de l’existence de son atelier et de son travail plastique.

Qui était donc ce Pierre Kieffer que je trouvais si peu loquace ? Sa disparition laisse moins un silence qu’une présence active : livres, notes, œuvres, outils et matériaux composent aujourd’hui un paysage dense avec lequel dialoguer.

Ce lieu m’appelle à reprendre la recherche plastique amorcée au début des années 2000 autour de l’intime et des tensions qui s’y déploient – visibles comme invisibles -dans et au-delà de l’amour, du désir et de la mort. Il m’invite aussi à parler de Pierre et avec Pierre : collecter indices et traces, formuler des hypothèses à partir desquelles peinture, écriture, installations ou formes sonores pourraient entrer en correspondance.

Mon travail s’intéresse aux histoires qui surgissent des lieux que nous habitons, publics ou privés : le van des départs en vacances, un salon traversé par la sieste, une place qui respire, une usine habitée de poésie ou un atelier qui continue de travailler après la disparition du peintre. Je cherche moins à raconter une histoire qu’à observer comment elle naît – à travers un espace, un geste, une rencontre.

Mes projets prennent ainsi appui sur des lieux existants que j’explore dans la durée. Par l’immersion et l’échange avec celles et ceux qui les habitent, j’essaie de faire émerger relations, souvenirs et tensions invisibles. Les formes produites, qu’il s’agisse d’installations, dispositifs participatifs ou propositions visuelles, sont pensées comme des expériences ouvertes où visiteurs, récits et espaces entrent en résonance.