Ich arbeite an der Schnittstelle von Körper, Ornament und Macht. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Skulptur, Installation und Objekt. Sie entstehen aus einem Interesse an Form als Träger von Begehren, Projektion und Ordnung. Der Barock ist dabei ein wichtiger Bezugspunkt. Nicht als Stilzitat, sondern als Haltung: Übermaß, Verdrehung, Glanz, Oberfläche, theatralische Geste. Mich interessiert das Ornamentale ebenso wie das Bedrohliche. Viele meiner Formen oszillieren zwischen Waffe und Fetisch, zwischen Schutzobjekt und Angriffsfläche, zwischen Fantastik und Funktion. Sie können glänzen, locken, abweisen. Sie bleiben ambivalent. Ich arbeite mit Materialien wie Gummi, Keramik, Textilien oder beschichteten Oberflächen. Diese Stoffe besitzen eine körperliche Qualität. Sie erinnern an Haut, Membran oder Panzer. Sie sind weich und widerständig zugleich. In dieser Materialität liegt eine Spannung zwischen Intimität und Rüstung, zwischen Verletzlichkeit und Inszenierung. Ein wiederkehrendes Motiv ist das Phallische. Nicht als Symbol männlicher Potenz, sondern als kulturell stark codierte Form, die Macht, Ordnung und Richtung behauptet. Auffällig ist, dass es für dieses Zeichen kein sprachlich gleichwertiges weibliches Pendant gibt. Diese Asymmetrie interessiert mich. Meine Arbeiten reagieren darauf nicht mit Illustration, sondern mit Verschiebung. Formen kippen, verlieren ihre Eindeutigkeit, werden Ornament, Wucherung, Fragment oder Hülle. Mich reizt der Moment, in dem ein Objekt nicht mehr klar benennbar ist. Wenn es zwischen Fantasie und Funktion schwebt, zwischen Attraktion und Gefahr. In diesem Zwischenraum entstehen meine Arbeiten. Sie behaupten nichts, sie verführen, irritieren oder widersprechen. Bedeutung bleibt beweglich. Ich verstehe meine Praxis als formale und materielle Auseinandersetzung mit Machtstrukturen, die sich im Körperlichen einschreiben. Skulptur wird dabei zu einem Ort, an dem Glanz und Gewalt, Begehren und Abwehr gleichzeitig sichtbar werden können.
Amador e Jr. Segurança Patrimonial Ltda. [Amador and Jr. Patrimonial Security Ltd.], performative proposals developed by Antonio Gonzaga Amador and Jandir Jr., carried out in art institutions by the artists themselves dressed in security uniforms. The central problems arise from the relation between institutions like these and the people who work in their safeguards on a daily basis.
Ma pratique artistique à pris forme à l’intersection de la scène théâtrale et de l’atelier d’artiste, liant ces lieux par une pratique du dessin. Formé à l’atelier de scénographie de la HEAR à Strasbourg, j’ai put y formuler mon intérêt envers les limites et les porosités existantes entre une scène et son contexte de création. Mon intérêt se portait sur les impossibilités à habiter un lieu, une expérience ou encore une émotion vécus comme non consentis. Cela à orienté mon travail autour des notions d’héritage et de secret : ces sujets me poussant à interroger plus spécifiquement la place du silence dans nos transmissions et les potentielles violences qui gravitent autour.
The workspace is equipped with three tables and chairs, providing ample room for artistic production, research, or collaborative work.
On the same floor, residents have access to shared facilities that encourage exchange and interaction. These include a workroom with a workbench for larger or more technical projects, the Salon Mondial exhibition space for presentations and gatherings, and the Cuisine Mondiale communal kitchen, which serves as a social meeting point within the residency.
Studio 7 is located in the 2014-built complex at Freilager Platz on the Dreispitzareal in Basel. The area has developed into a vibrant arts district situated behind the SBB train station. The building is part of an expanding artistic campus, positioned close to the Schaulager and Kunsthaus Baselland, and directly opposite the Basel Academy of Art and Design (HGK). It sits alongside a lively neighbourhood of artist studios, including the cooperative Genossenschaft Haus Oslo Ateliers, where independent artists work and engage in a shared cultural practice. The ground floor houses the House of Electronic Arts Basel (HEK), further strengthening the creative environment.
Situated at the intersection of Switzerland, Germany, and France, Basel is an important economic and cultural hub with a distinguished artistic and intellectual heritage. The city is internationally renowned for institutions such as the Kunstmuseum Basel, Kunsthalle Basel, Fondation Beyeler, Museum der Kulturen Basel, Tinguely Museum, and the Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig. Alongside these major institutions, an active independent scene and numerous off-spaces contribute to the city’s dynamic and diverse cultural landscape.
Depuis 2012, notre communauté d’ateliers utilise le bâtiment comprenant 11 ateliers et le magnifique jardin situé entre la voie ferrée et l’Eidgenossenweg à Bâle.
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Seit 2012 nutzt unsere Ateliergemeinschaft das Haus mit 11 Ateliers und den schönen Garten zwischen Eisenbahn und Eidgenossenweg in Basel.
Artstübli bietet seit 2014 eine Plattform für experimentelle, urbane und interdisziplinäre Kunstprojekte. Der Kunst- und Kulturraum hat sich zu einem zentralen Ort für den Dialog zwischen Kunstschaffenden und Publikum entwickelt. Ein besonderes Anliegen des Artstübli ist die Förderung junger Künstler:innen und Kurator:innen. Durch die Schaffung eines öffentlich zugänglichen Raums für Kunst und Kultur trägt das Artstübli aktiv zur Vernetzung verschiedener Akteur:innen der Kunstszene bei und stärkt den interdisziplinären Dialog.
Depuis 2014, Artstübli offre une plateforme pour des projets artistiques expérimentaux, urbains et interdisciplinaires. Cet espace artistique et culturel est devenu un lieu central pour le dialogue entre les artistes et le public. Artstübli accorde une importance particulière à la promotion des jeunes artistes et conservateurs. En créant un espace accessible au public dédié à l’art et à la culture, Artstübli contribue activement à la mise en réseau des différents acteurs de la scène artistique et renforce le dialogue interdisciplinaire.
Das Atelier befindet sich im Hinterhaus der Oetlingerstrasse 157. Das Haus wurde vor über 140 Jahren gebaut. Das Hinterhaus diente lange Zeit als Werkstatt, bevor es für 30 Jahre als Flamencostudio genutzt wurde.
Letzten Herbst bezogen Simon Krebs, Raphaëlle Müller und Steven Schoch das Atelier. Raphaëlle ist Fotografin, arbeitet für das HEAD in Genf und ist erst vor kurzem nach Basel gezogen. Steven ist Performance-Künstler und arbeitet am CAP in Bern. Simon ist Künstler und unterrichtet an der Schule für Gestaltung in Basel.
Im Atelier Oetlingerstrasse 157 werden Fotos gemacht, Filme geschnitten, Pläne geschmiedet, Kleider geschneidert, Rahmen gebaut, Feuer entfacht, Musik aufgelegt und vieles mehr.
L’atelier se trouve dans l’arrière-bâtiment du 157 Oetlingerstrasse. La maison a été construite il y a plus de 140 ans. L’arrière-bâtiment a longtemps servi d’atelier avant d’être utilisé pendant 30 ans comme studio de flamenco.
Simon Krebs, Raphaëlle Müller et Steven Schoch ont emménagé dans l’atelier l’automne dernier. Raphaëlle est photographe, travaille pour la HEAD à Genève et vient de s’installer à Bâle. Steven est artiste de performance et travaille au CAP à Berne. Simon est artiste et enseigne à l’École d’arts visuels de Bâle.
Dans l’atelier situé au 157 de l’Oetlingerstrasse, on prend des photos, on coupe des films, on élabore des projets, on confectionne des vêtements, on construit des cadres, on allume des feux, on passe de la musique et bien plus encore.
Mon atelier est au rez de chaussée de mon domicile situé dans le quartier historique de Thann, au pied du chateau de l’Engelbourg. Mein Atelier ist im Erdgeschoss meines Wohnhaus im historischen Viertel von Thann am Fusse dem Schloss Engelbourg.