Ich mache Filme ohne Bewegung. Filme, die sich nur mit der Imaginationsleistung der Betrachter:innen bewegen können. Ich suche und kombiniere. Gefundene, entwickelte, geliehene, imaginäre Bilder. Ich arbeite mit den Methoden filmischer Montage. Für den Mind Movie ergeben sich damit kaum auszus- chöpfende Möglichkeiten: unendliche Dauern, un- mögliche Räume, Gleichzeitigkeiten von Gegensätzen. Story Boards, Partituren, Auslegeordnungen im Raum. Als textuelle Bilder, als Serien von Bildern, als räumliche erfahrbare Konstruktionen imaginativen Raums, als begehbares Filmset, als imaginäre Plas- tiken. Ich arbeite mit spezifischen, oft sehr seltenen Ma- terialien, die einen Beitrag zum jeweiligen Film leisten: Staub aus den Händen verworfener Figuren, Granulat aus Weltraumschrott, in Flak-Scheinwerfern verendeten Insekten etc.. Ich entwickle Formate, Manifeste, Regeln als Teil meiner künstlerischen Praxis. Ich arbeite in verschiedenen Formationen, Koop- erationen, Verschränkungen und setze verschiedene Möglichkeiten der Autorschaft vom Kollektiv bis in die Anonymität als Werkzeug meiner Arbeit ein.
