marsie

4052 Basel

 

Dernière participation aux ateliers ouverts
2015

 

Techniques

  • Technique mixte

 

contact

Eidgenossenweg 14A
4052 Basel

s@marsie.ch
tél : 07 82 05 30 04
www.marsie.ch

 

Présentation

In unserer  Praxis fungiert Degrowth als politische und künstlerische Haltung gegen die Regime der Produktivität, Effizienz und des kontinuierlichen Wachstums, die das heutige Leben prägen. Es widersetzt sich der Forderung, Leistung zu erbringen, zu produzieren und sichtbar zu bleiben, und hinterfragt die Beschleunigungslogik des Spätkapitalismus, der Unterhaltungswirtschaft und der Konsumkultur. Wir arbeiten mit Reduktion, Langsamkeit und bewusster Nicht-Produktion als Formen des Widerstands. Das Schaffen von Situationen der Pause, der Aussetzung oder minimaler Handlung eröffnet Räume, in denen Zeit zurückgewonnen, geteilt und gemeinsam außerhalb der vorherrschenden Ökonomien der Aufmerksamkeit und Leistung erlebt werden kann. Unsere Kunst schleicht sich in den Alltag hinein, verdeckt, verspielt oder transformiert Gesellschaftsstrukturen. Wir hissen Fahnen, verteilen Stickers, hängen Flugblätter auf, Performen die Performance, machen Radio, Interviews im Bus, Kunst für alle, Gründen ein Hotel im Untergrund, stellen Pässe aus, sammeln Zutaten für einen Kuchen, unternehmen Nachtspaziergänge und tun Nichts.  „Nichts tun” ist kein Rückzug, sondern eine kritische und demokratische Praxis. Es unterbricht normative Erwartungen an Nützlichkeit und legt die ideologischen Strukturen hinter Produktivität und Leistung offen. Es ist der Prozess und die Menschen und Dinge, den Austausch und Beziehungen die in diesem stattfinden, welche schlussendlich das Kunstwerk ausmachen.

 

Parcours

marsie ist Konzeptkunst als Soziale Plastik.
Gegründet 2012 von Simone Etter
mit Marianne Papst, aus dem Bestreben
ausschliesslich mit und durch einen
antiautoritären Kunstbegriff und einer
transformativen, nachhaltigen Kunstproduktion
zu agieren. Nachhaltig auch
im Sinne von Ressourcen, Wissen und die
eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten
(mit den Rezipienten und der Nachbarschaft)
synergetisch zu teilen. Degrowth
als künstlerische Strategie.