Daniel Svaton

68220 Hégenheim

 

Dernière participation aux ateliers ouverts
2015

 

Techniques

  • Peinture

 

contact

68 rue de Bâle
68220 Hégenheim

d.svaton@bluewin.ch
tél : +41 79 506 51 12
www.danielsvaton.ch

 

     

    présent dans l'atelier

    Halmhaus

    Présentation

    Ja, in den Bildern von Daniel Svaton lebt eine ganz eigene Stille. Man könnte sie auch als Poesie der Stille in sublimer Bewegung nennen. Bildmomente, die das in sich Ruhende, jene Augenblicke vergegenwärtigen, die frei sind von assoziativen Absichten. Daniel Svatons Malerei ist ungegenständlich, das heisst ganz einfach ohne festlegende Gegenstände.

    Auch wenn man in manchen Arbeiten aufgrund gewisser horizontaler Strukturen Landschaftliches erahnen könnte, mit seiner feinsinnigen Acrylmalerei will Daniel Svaton bewusst keine Geschichten erzählen, nichts abbilden, darstellen oder an etwas erinnern.
    Und dennoch sind seine Bilder keine Zufallsgeschehen. Sie entstehen im spannungsvollen, malerischen Prozess zwischen intuitiver Kontemplation und aktiver malerischer Konzentration, Offenheit und Ergriffenheit.
    Daniel Svaton versucht in seinen Bildern jenen Augenblick zu kreieren, wenn alles zur Ruhe kommt, frei ist vom Denken, Gedankenlärm und Bilderfluten, wenn eine heitere Stille sich ausbreitet. «Ich würde es einen spirituellen Moment nennen oder auch einfach einen Glücksmoment», kann man den Künstler aus einem Interview zitieren.
    Gerade in dieser – wenn auch nur vordergründigen – Einfachheit der Bildgestaltung, in den reduzierten Farben, in leicht flirrenden nuancierten Bewegungen und körperhaften, rhythmisch schwebenden Gebilden, entwickelt sich eine leichte, ja heitere Atmosphäre voller Gelassenheit und Kraft, ein schwebender und doch in sich ruhender Pol.

    In lasierenden, luziden Schichten und formalen Überlagerungen lässt Daniel Svaton – auf meist dunklem Hintergrund (schwarz, dunkelblau, dunkelrot) – seine Inhalte wachsen, verdichtend, sich zu abstrakten Räumen erweiternd, in denen Bilder und Assoziationen, Worte und Geräusche abwesend, ja unnötig sind. Prägnante, fast klar umrissene Flächen stehen wolkig wirkenden Bereichen gegenüber, die eine geheimnisvolle Tiefe suggerieren, in der die Stille lautlos zu klingen scheint.

    Denn es geht um den Raum und um die Stille im Raum, um das Gefühl, wenn unsere Gedanken, unsere inneren Bilderwelten, unser Bewusstsein zur Ruhe kommen. Wenn wir die Gedanken loslassen und uns die Gedanken loslassen, wie jener Moment, wenn man in einen Sonnenuntergang eintaucht, wenn diese Stille greifbar zu Farbe und Form wird.
    Daniel Svatons Bilder eröffnen sich den Betrachtenden als Ort des Friedens und der Meditation, der einlädt, sich auf diesen meditativen Einklang einzulassen.

    Eva Buhrfeind, Kunsthistorikerin, Oktober 2016

     

    Parcours

    Ausstellungen

    – ‘atelier variable’ Basel / 2006 / EA
    – ‘Raum 33’ Basel / 2008 / EA
    – Freie Musikschule Basel auf dem Gellertgut / 2011 / EA
    – ‘pausenplatz’ Basel / 2012 / EA
    – Bank Linth Rapperswil / 2013 / EA
    – Galerie SonjART Rapperswil / 2013 / EA
    – Galerie Kunst im West Zürich / 2013 / Sommerausstellung / GA
    – Galerie Müller, Luzern / 2013 / EA
    – Galerie Lilian Andree, Riehen / 2014 / EA
    – Galerie Müller, Luzern / 2014 / EA
    – ‘pausenplatz’ im Projektraum M54, Basel / 2015 / GA
    – Galerie Artesol, Solothurn / 2016 / DA
    – Galerie Lilian Andree, Riehen / 2017 / GA